In einem ersten Schritt wurden die beiden verbandseigenen Betriebsstätten mit dem Verbandssitz in 2630 Ternitz, Franz Samwald-Straße 4 und das im Jahre 2013 neu eröffnete Lager- und Werkstättengebäude in 2630 Ternitz, Franz Samwald-Straße 6 für die Stromanbindung an das öffentliche Versorgungsnetz (EVN) vereint. Durch den Ablgeich der vorliegenden Stromjahresabrechnungen beider Gebäude konnte ein notwendiger Strombedarf für diese Anlagenteile errechnet werden. Der Einstieg in die E-Mobilität (3 E-Autos sind seit September/2018 in Betrieb) wurde ebenfalls berücksichtigt. Nach den Beschlüssen der zuständigen Verbandsgremien, wurde am 13.3.2017 mit der Errichtung einer 29,6 kWp PV-Anlage am Flachdach des Lager- und Werkstättengebäudes begonnen. Seit 24.4.2017 ist die Photovoltaikanlage in Betrieb und produziert Sonnenstrom für beide Verbandsgebäude. Die beiden „Fronius-Wechselrichter“ sind in die Leittechnik des Wasserwerkes eingebunden und wird dadurch der produzierte Strom visualisiert und protokolliert. Der durch diese Anlage produzierte Sonnenstrom wird nach Möglichkeit zu den Betriebszeiten für den Eigenverbrauch in der Werkstatt sowie zum Laden der E-KFZ des Verbandes verwendet. Die Errichtungskosten dieser Photovoltaikanlage belaufen sich auf € 39.403,20.
Der Stromzukauf ist tatsächlich nur mehr auf Schlechtwettertage beschränkt und bringt für den GWLV-Ternitz und Umgebung eine Ausgabenminimierung bzw. Einnahmenerhöhung der laufenden Finanzgebarung.

Geplant ist der Ankauf einer Speichereinheit für den überschüssig produzierten Sonnenstrom. Mit dieser Investition in die Speicherung des produzierten Sonnenstromes am Lager- und Werkstättendach soll der Stromeigenverbrauch weiter erhöht bzw. optimiert werden. Die Sichtung der am Markt angebotenen Produkte ist derzeit in Arbeit.
Eine maximale (100%ige) Verwendung des produzierten Sonnenstromes ist das vorgegebene Ziel. Mit der Verwendung des gespeicherten Sonnenstromes ist auch die Aufrechterhaltung der Fernwirkleittechnik bei Stromausfällen ebenfalls gegeben.